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Börsen in Europa am Mittag: Uneinheitlich, Philips im Blick


29.01.2013
aktiencheck.de

Paris (www.aktiencheck.de) - Die wichtigsten europäischen Indices tendieren im Dienstaghandel zur Mittagszeit uneinheitlich. Die Anleger halten sich vor den am Nachmittag anstehenden US-Konjunkturdaten mit größeren Neuengagements zurück. Die Grundstimmung am Markt ist aber weiterhin positiv. Der Dow Jones EURO STOXX 50 (ISIN EU0009658145 / WKN 965814) verliert derzeit 0,26 Prozent auf 2.737,31 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 (ISIN EU0009658160 / WKN 965816) verbessert sich um 0,19 Prozent auf 2.661,75 Zähler. Die europäischen Länderbörsen weisen mehrheitlich rote Vorzeichen aus.

Die US-Börsen dürften sich heute im frühen Handel in rot präsentieren. So geht es für den Dow Jones Future derzeit um 0,22 Prozent nach unten. Der NASDAQ-Future fällt um 0,28 Prozent, während sich der S&P-Future um 0,37 Prozent verschlechtert. Aus den USA werden heute der Case Shiller Composite-20 Hauspreisindex sowie die Daten zum Verbrauchervertrauen gemeldet.

In den Niederlanden richtet sich der Fokus der Anleger auf die Aktie von Philips Electronics (ISIN NL0000009538 / WKN 940602), die um 1,9 Prozent zulegt. Der Technologiekonzern musste im abgelaufenen Quartal einen Verlust ausweisen. Dabei belasteten Sonderfaktoren deutlich. Der Umsatz konnte allerdings gesteigert werden.


In der Schweiz notieren im Leitindex SMI im Mittagshandel alle 20 Werte in der Verlustzone. Am kleinsten fallen die Abschläge bei Geberit mit 0,1 Prozent aus, während am Indexende Credit Suisse 1,9 Prozent einbüßen.

Im französischen Leitindex CAC 40 fahren auch zur Mittagszeit Renault auf Platz eins der Gewinnerliste um 2,2 Prozent vor. Die Plätze zwei und drei werden von Alstom und Total mit Zugewinnen von 1 bzw. 0,9 Prozent belegt. Gleichzeitig trennen sich die Anleger bevorzugt von Banktiteln. Auf den letzten beiden Plätzen geben Crédit Agricole und Société Générale um 3,3 bzw. 2,6 Prozent nach, während sich BNP Paribas um 1,2 Prozent verbilligen und damit auch zu den größeren Verlierern zählen.

Der österreichische Impfstoffhersteller Intercell (ISIN AT0000612601 / WKN A0D8HW) und sein französischer Partner Vivalis (ISIN FR0004056851 / WKN A0MVJZ) haben indes bereits gestern über Fortschritte beim geplanten Zusammenschluss zur Valneva SE berichtet. Demnach schreitet der Merger gemäß des Zeitplans gut voran. So wurden die Hauptversammlungen von Intercell und Vivalis einberufen und werden jeweils am 27. Februar 2013 und am 4. März 2013 stattfinden. Der Abschluss des Mergers wird für Mai 2013 erwartet, wonach Valneva beabsichtigt, vorbehaltlich behördlicher Genehmigung, eine Kapitalerhöhung in Höhe von 40 Mio. Euro durchzuführen. Der Titel von Intercell rückt im breiten Markt um 2,8 Prozent vor. Im österreichischen Leitindex ATX können sich auch im Mittagshandel Conwert Immobilien mit einem Zugewinn von 1,8 Prozent an die Indexspitze setzen. Daneben verteuern sich auch RHI um mehr als 1 Prozent, während die rote Laterne nach wie vor von Verbund mit einem Minus von 3,7 Prozent getragen wird.

Dow Jones EURO STOXX 50: 2.737,31 (-0,26 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.661,75 (+0,19 Prozent) FTSE 100 (London): 6.301,10 (+0,11 Prozent) CAC40 (Paris): 3.772,77 (-0,21 Prozent) MIB (Mailand): 17.797,28 (-0,56 Prozent) SMI (Zürich): 7.438,72 (-0,60 Prozent) ATX (Wien): 2.447,94 (-0,46 Prozent) (29.01.2013/ac/n/m)

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